Horst Dreßler-Andreß

Ministerialrat im RMVP

Orientalische Cigaretten-Kompagnie „Rosma“ GmbH (Hrsg.): Männer im Dritten Reich, Bremen 1934.

 

Lebenslauf

8. April 1899 Geburt in Zeitz
1917/18 Freiwilliger in einem Infanterieregiment
1919 – 1924 schriftstellerische Tätigkeit;
Besuch der Reinhardt-Schule des Deutschen Theaters (Berlin);
Regisseur am Theater am Kurfürstendamm
1925 – 1928 Tätigkeit am Theater in Gera
1. Mai 1930 Eintritt in die NSDAP
1932 NSDAP-Abgeordneter des Preußischen Landtages
1933 – 1938 Leiter der Abteilung Rundfunk im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda (RMVP) im Range eines Ministerialrats;
Präsident der Reichsrundfunkkammer
1934 – 1937 Gründer und Reichsamtsleiter der NS-Organisation „Kraft durch Freude“ (KdF)
ab 1940 Angehöriger der Wehrmacht;
Einsatz in Polen und Teilnehmer am Frankreichfeldzug
ab Sept. 1940 Propagandaleiter der NSDAP in Lublin
ab Okt. 1943 hauptamtlicher Leiter der Propagandaabteilung beim Gouverneur des Distrikts Krakau
März 1945 Umzug nach Steinach/Thüringen wegen Krankheit
März 1948 Einstufung als „Minderbelasteter“ in die Bewährungsgruppe
ab 1948 maßgebliche Beteiligung am Aufbau der National-Demokratischen Partei Deutschlands (NDPD) in der SBZ bzw. DDR;
Leiter der Abteilung Presse- und Rundfunk des NDPD-Landesverbandes Thüringen und Mitglied im Hauptvorstand der NDPD
1955 Beteiligung an Werbekampagne zur Gründung der Nationalen Volksarmee (NVA)
1959 – 1964 Tätigkeiten als Regisseur in Eisenach und Eisenhüttenstadt
19. Dezember 1979 Tod in Berlin (Ost)

Literatur

Kappelt, Olaf: Braunbuch DDR. Nazis in der DDR, Berlin 22009, S. 300f.

 

Normdaten

GND: 116218762

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