Hans-Albrecht Grüninger

Ministerialrat im REM

Lebenslauf

19. Feb. 1906 Geburt in Offenburg
1928 Rechtsreferendar
Unbek. Promotion zum Dr. iur.
1932 Gerichtsassessor
29. Okt. 1932 Eintritt in die NSDAP
20. März 1933 Hilfsarbeiter im Badischen Ministerium für Kultus und Unterricht
1. Sept. 1933 Eintritt in die SS
1933 – 1939 persönlicher Referent des badischen Unterrichtsministers Otto Wacker
1934 Ernennung zum Regierungsrat
1937 Wechsel mit Wacker ins REM
1. Juli 1938 Ernennung zum Oberregierungsrat
2. März 1939 Heirat mit Gertraud Grüninger, geb. Fischer aus München
1939 kurzzeitige Rückkehr ins badische Kultusministerium, dann Wechsel in die Reichskanzlei nach Berlin, dort Abteilungsleiter, Leiter des Beschwerdereferats
17. Dez. 1939 Geburt der Tochter in München
1940 Ernennung zum SS-Hauptsturmführer
Unbek. Ernennung zum Ministerialrat
April 1945 Vertreibung/ Flucht aus Pressburg (Bratislava), Ansiedlung in Ebersberg (Oberbayern)
15. Okt. 1951 Zulassung als Rechtsanwalt in München
Herbst 1957 erfolglose Bemühung um Anstellung als Justiziar in der Badischen Gebäudeversicherungsanstalt

 

Literatur

Grüninger, Hans-Albrecht, in: leo-bw. Online unter: https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/101277032X/Gr%C3%BCninger+Hans-Albrecht (20.10.2020).

 

Quellen

DRK-Suchdienst München, ZNK, Hans-Albrecht Grüninger.

GLA Karlsruhe, 235 Nr. 1651; 431 Nr. 6316; 465c Nr. 343.

 

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