Gustav Messerschmidt

Regierungsrat im RMfdbO

BArch, R 2/102566

Lebenslauf

10. Mai 1907 Geburt in Bernstein (Pełczyce)
1922 – 1926 Albrecht-Dürer-Oberrealschule, Berlin-Neukölln (Reifeprüfung)
1926 – 1930 Studium der Rechtswissenschaften an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin
1. Oktober 1930 Eintritt in die NSDAP
Okt. 1930 – 1935 Mitglied der SA, zuletzt als Obertruppführer
1931 – 1934 Ausbildung als Gerichtsreferendar in Berlin
Aug. 1931 – Mai 1932 politischer Leiter der NSDAP (Zellen-Obmann)
Juli 1934 – Apr. 1936 Gerichtsassessor am Landgericht Berlin, dem Finanzamt Steglitz und beim Landesfinanzamt Berlin
Nov. 1935 – Feb. 1937 NSDAP-Kreisstellenleiter
ab Apr. 1936 Übernahme als Regierungsassessor in die Reichsfinanzverwaltung;
Tätigkeit beim Finanzamt Berlin-Friedrichstadt, Moabit-West und Berlin-Mitte
Feb. – Okt. 1937 NSDAP-Gaustellenleiter
Nov. 1937 – 1939 Abordnung als Abteilungsleiter (NSDAP-Reichsstellenleiter) In Hauptstelle V des Hauptamts für Beamte
27. Mai 1938 Ernennung zum Regierungsrat
ab Juli 1938 Übertragung einer Stelle in der Abteilung “Steuer” beim Oberfinanzpräsident Berlin (bei weiterer Abordnung an die NSDAP-Reichsleitung, Hauptamt für Beamte)
Jan. bis Nov. 1940 Abordnung als Lehrer an die Reichsfinanzschulen Herrsching und Mölln
Nov. – Dez. 1940 Tätigkeit beim Finanzamt Berlin-Friedrichstadt
ab Jan. 1942 Tätigkeit im Referat “Erlass- und Gnadensachen, Erbschaftssteuer” im Reichsfinanzministerium
Dez. 1942 – Juni 1944 Tätigkeit in der Personalabteilung (Gruppe II Pers. b) des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
Wehrmacht
11. März 1945 Tod bzw. vermisst bei Striegau (Strzegom)

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 2/102564-102567; R 3001/68214; R 9361-IX KARTEI/28441141.

 

Online-Dokumentationen

“Gustav Paul Heinrich Messerschmidt”, in: Gräbersuche Online des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

 

Normdaten

GND: 12661251X

 

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