Albert Mühlig-Hofmann

Ministerialdirigent im RLM

BArch PERS 6/156339

 

Lebenslauf

19. Januar 1886 Geboren in Grünheide (Posen)
Oktober 1904 – September 1912 Eintritt in das Reichsheer, 14. Jägerbataillon
Mai – September 1912 Kommandiert zur Fliegerstation Straßburg
Oktober 1912 – Juli 1914 Fliegerausbildung und Flugzeugführer im 2. Fliegerbataillon
August 1914 – April 1915 Flugzeugführer in der Feldfliegerabteilung 17
22. Dezember 1914 Eheschließung mit Ilse Rossmann in Schwerin
April – Mai 1915 Kommandiert zur Inspektion der Fliegertruppen
Mai 1915 – Juli 1916 Führer der Feldfliegerabteilung 38
Juli – Dezember 1916 Kommandiert zur Inspektion der Fliegertruppen
Januar 1917 – Juni 1918 Kommandeur der Abteilung A der Feldflugzeugmeisterei
Juni – November 1918 Führer der Fliegerabteilung A 219
November 1918 – Januar 1919 Demobilisierung bei der Fliegerersatzabteilung 13
Januar – September 1919 Führer der Fliegerabteilung 414
Januar 1920 zuletzt Hauptmann, aus dem Heer entlassen
Februar 1920 – März 1923 Tätigkeit bei der Schutzpolizei Stettin, zuletzt Polizeimajor der Sicherheitspolizei
1923 – 1924 Kaufmännische Tätigkeit
1. Mai 1924 Eintritt in den Staatsdienst, Ernennung zum Oberregierungsrat
Mai 1924 – Januar 1933 Referent und Gruppenleiter in der Abteilung Luftfahrt im Reichsverkehrsministerium
1. April 1927 Ernennung zum Ministerialrat
1. Februar 1933 Übertritt in das Reichskommissariat für die Luftfahrt/RLM
1. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP (Mitgliedsnummer 2637436)
Februar 1933 – Januar 1939 Abteilungschef der Abteilung LB I (Luftverkehr) im Allgemeinen Luftamt des RLM (Vorgesetzter des Amts Willy Fisch)
1. Januar 1936 Ernennung zum Ministerialdirigent
Mai – Juni 1937 Wehrübung bei der Aufklärungsgruppe 122
1. Oktober 1937 Ernennung zum Major der Reserve
Februar – August 1939 Chef des Luftverkehrswesens im Allgemeinen Luftamt im RLM
August 1939 – Juli 1940 Einberufung zum aktiven Wehrdienst als Kommandeur der Flugzeugführerschule A/B 114
1. Februar 1940 Ernennung zum Oberstleutnant der Reserve
Juli 1940 – Mai 1945 Amtsgruppenchef Luftverkehrswesen im Allgemeinen Luftamt im RLM
21. Oktober 1940 Verleihung Rangabzeichen eines Generalleutnants
~ Aufsichtsratsmitglied und Vorsitzender in verschiedenen Flugzeugindustriefirmen und Flughäfen (u.a. Deutsche Lufthansa A.G., Deutsche Zeppelin-Reederei GmbH, Flughafen Stettin GmbH etc.)
1945 – 1946 In britischer Kriegsgefangenschaft
Juli 1956 Umzug nach Heidelberg
1960 – 1965 Vorsitzender des Verwaltungsrats der Vereinigung “Alte Adler”
1970 – 1972 Stellvertretender Vorsitzender der “Alte Adler” e.V.
17. Mai 1980 Gestorben in Heidelberg

 

Quellen

BArch PERS 6/156339.

Auskunft Melderegister Oberhode.

Auskunft Stadtarchiv Heidelberg.

 

Literatur

Hildebrand, Karl Friedrich: Die Generale der deutschen Luftwaffe 1935­–1945. Die militärischen Werdegänge der Flieger-, Flakartillerie-, Fallschirmjäger-, Luftnachrichten- und Ingenieur-Offiziere einschließlich der Ärzte, Richter, Intendanten und Ministerialbeamten im Generalsrang, Bd. 2: Habermehl – Nuber (= Deutschlands Generale und Admirale, Teil II: Die Generale der deutschen Luftwaffe, Bd. 2: H–N), Osnabrück 1991.

Hormann, Jörg-M.; Zegenhagen, Evelyn: Deutsche Luftfahrtpioniere 1900 – 1950. Bielefeld 2008.

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