Rudolf Erckmann

Referent im RMVP

Lebenslauf

12. Nov. 1903 Geburt in Alzey
1910 – 1920 Besuch der Oberrealschule Alzey
1920 – 1923 Führung des väterlichen Geschäfts in Alzey
1923 – 1925 Besuch der Oberrealschule Alzey, Abitur an der Oberrealschule Worms
1925 – 1931 Studium der neueren Philologie (Germanistik, Anglistik, Romanistik), Philosophie und Geschichte in Heidelberg und Gießen
1930 – 1934 Studienassessor an der Liebig-Oberrealschule und an der Eleonorenschule in Darmstadt
Nov. 1931 Eintritt in die NSDAP
1932 Mitglied des Nationalsozialistischen Lehrerbunds (NSL)
1933 Promotion in Gießen
Febr. 1934 Berufung in die Schrifttumsabteilung des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda (RMVP) als Hilfsreferent/Referent für „Deutsches Schrifttum: Inland“
April 1938 Ernennung zum Regierungsrat
Okt. 1941 Ernennung zum Oberregierungsrat
Okt. 1943 Ernennung zum Ministerialrat
Juli 1945 – Okt. 1946 Internierungshaft im Lager Kornwestheim
ab 1949 im Büro des Baugeschäfts seines Schwiegervaters tätig, dann als freiberuflicher Verlagslektor und Vortragsredner
22. Aug. 1949 Einstufung als “Mitläufer” durch die Zentral-Spruchkammer Nord-Württemberg
Ostern 1952 – Juni 1954 Lehrer i.D./Angestelltenverhältnis
Juni 1954 Studienrat am Albert-Schweitzer-Gymnasium Crailsheim
1956 Ernennung zum Oberstudienrat
9. April 1966 Tod in Schwäbisch Hall

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-II/214116; R 9361-V/17572.

LA-BW StAL, EL 203 Bü 563; EL 905/2 II Bü 58.

 

Literatur

Bühler, Hans E./Simons, Olaf: Die blendenden Geschäfte des Matthias Lackas. Korruptionsermittlungen in der Verlagswelt des Dritten Reichs, Köln 2004, S. 185 Anm. 119.

 

Normdaten

GND: 116529822

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