Hans-Helmut Wittlich

Regierungsrat im RMfdbO

BArch, VBS 1012 (R 1501)/ZA VI 0387 A. 06

Lebenslauf

10. November 1912 Geburt in Lauterbach
1919 – 1928 Volks- bzw. Realschule in Lauterbach
1928 – 1931 Oberrealschule in Alsfeld (Abitur)
1931 – 1936 Studium der Rechtswissenschaften in Gießen, München, Berlin und Frankfurt/Main
1. Mai 1931 Eintritt in die NSDAP
1. Dezember 1931 Eintritt in die SA
1932 Eintritt in den NSDStB
5. Oktober 1933 Ernennung zum Politischen Leiter als Blockleiter der NSDAP-Ortsgruppe Gießen/Süd
Okt. 1934 – Juni 1937 NSDAP-Hauptstellenleiter im Kreispresseamt bei der Kreisleitung Wetterau, Gießen
1934 Ernennung zum SA-Oberscharführer
1936 – 1939 Ausbildung als Gerichtsreferendar in Butzbach und Gießen
Juli 1937 – Juni 1938 Beurlaubung als hauptamtlicher Kreisrechtsberater der DAF, Frankfurt/Main
Juli 1938 – Okt. 1939 Personalamtsleiter bei der NSDAP-Ortsgruppe Gießen/Süd
1. Februar 1939 Ernennung zum Regierungsreferendar
Feb. 1939 – Okt. 1939 Tätigkeit beim Landratsamt Gießen
Nov. 1939 – Jan. 1940 Tätigkeit bei der Preisüberwachungsstelle bei der Landesregierung Darmstadt
Mrz. – Mai 1940 Dienst bei der Wehrmacht
Mai – Sept. 1940 Tätigkeit in Abt. “Innere Verwaltung” bei der Hessischen Landesregierung
30. September 1940 Ernennung zum Regierungsassessor
Okt. 1940 – Mrz. 1941 Tätigkeit beim Landratsamt Alsfeld
Apr. – Aug. 1941 Dienst bei der Wehrmacht
November 1941 Abordnung als Gebietskommissar des Kreisgebietes Bobrinez im Generalbezirk Nikolajew (in Folge ärztlicher Gutachten nicht umgesetzt)
Feb. 1942 – Feb. 1943 Abordnung in Abt. I-1 “Allgemeine politische Angelegenheiten” des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete;
Tätigkeit in Gruppe I-1f “Verbände und Kriegsgefangene, Sport- und Wehrfragen” und Leiter der Gruppe “Allgemeine und Organisationfragen” bei der Zentralstelle für Angehörige der Ostvölker (ZAVO)
15. Juli 1942 Ernennung zum Regierungsrat
ab März 1943 Dienst bei der Wehrmacht
bis Aug. 1946 Gefangennahme in Norwegen und Internierung in Bretzenhain, Tuttlingen und Schömberg
1946 – 1948 Hilfsarbeiter im Sägewerk Frischkorn, bei den Kunstgewerblichen Werkstätten und der Schreinerei Tripp, alle Steinau
4. Juni 1948 Einstufung in Kategorie IV (Mitläufer) durch die Spruchkammer Schlüchtern
1952 – 1954 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Gießen als Mitglied der SPD-Fraktion
– Okt. 1954 – Regierungsrat beim Hessischen Innenministerium
6. September 1988 Tod in Wiesbaden

 

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-IX KARTEI/49251634; VBS 1012 (R 1501)/ZA VI 0387 A. 06.

HHStA Wiesbaden, Abt. 520/Sch (A-Z) Wittlich, Hans-Helmut.

StA Darmstadt, G 21 B Nr. 4472.

StadtA Gießen, Personenstands- und Steuerkartei, Hans-Helmut Wittlich.

Amtliche Mitteilungen für die Stadt Gießen vom 08.05.1952, Jg. 3, Nr. 10.

Amtliche Mitteilungen für die Stadt Gießen vom 16.11.1954, Jg. 5, Nr. 24.

 

Auskünfte

Standesamt Lauterbach, 24. März 2020.

 

Normdaten

GND: 105765813

 

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