Georg Usadel

Ministerialdirigent im REM

Kienast, Ernst (Hrsg.): Der Großdeutsche Reichstag 1938. IV. Wahlperiode (nach dem 30. Januar 1933), Berlin 1938.

Lebenslauf

14. März 1900 Geburt in Gumbinnen
1918 Soldat in einem Infanterie-Regiment
1919 Freikorps Ostpreußen
1919 – 1923 Einwohnerwehr und Technische Nothilfe
1919 – 1923 Studium der Germanistik, Geschichte und evangelischen Theologie an der Universität Königsberg
1924 Erstes Staatsexamen und Promotion
1924/25 Hauptschriftleiter der völkischen Tageszeitung „Tannenberg“
1926 – 1930 Im Schuldienst in Insterburg
1927 Zweites Staatsexamen und Ernennung zum Studienassessor
1929 Ernennung zum Studienrat
1929 – 1933 Ortsgruppenleiter der NSDAP in Insterburg, Leiter der Kulturpolitischen Abteilung der Gauleitung Ostpreußen der NSDAP
1931 SA-Standartenführer in der Gruppe Ostland
1931 – 1933 Führer des Gebiets Ostland der HJ (Königsberg) und Gauführer des NS-Schülerbunds im Gau Ostpreußen
1933 – 1934 Leiter der Reichsjugendführerschule in Potsdam sowie Jugendreferent im Reichsministerium des Innern
1. Okt. 1933 Ernennung zum Regierungsrat
30. Jan. 1934 Ernennung zum Oberregierungsrat
Mai 1934 Referat für Jugendpflege des Reichsministeriums für Volksbildung, Erziehung und Wissenschaft (REM), ab 1935 Leiter der Abteilung für körperliche Erziehung der Jugend (K II) im REM
1934 Ernennung zum Ministerialrat
1. Mai 1937 Ernennung zum SA-Oberführer, SA-Führer im Stab der SA-Gruppe Berlin-Brandenburg
1937 – 1938 Beauftragt mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Referenten für Weltanschauung und kulturelle Dienstgestaltung der SA-Gruppe Berlin-Brandenburg
1939 Ernennung zum Ministerialdirigent, Kriegsdienst
4. Aug. 1941 Tod bei Uschukowa (gefallen)

Literatur

Lilla, Joachim: Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933-1945. Ein biographisches Handbuch, Düsseldorf 2004, S. 680.

 

Normdaten

GND: 101265131

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