Werner Döbbelin

Referent im RMfdbO

Lebenslauf

20. Mai 1914 Geburt in Perleberg
1920 – 1931 Volksschule und Reformrealgymnasium in Perleberg
Apr. 1931 – Juni 1934 kaufmännische Lehre bei der Maschinenfabrik Richard Koch, Perleberg
1. Mai 1931 Eintritt in den Jungstahlhelm
Juli 1934 – Aug. 1938 verschiedene Tätigkeiten als Buchhalter und Angestellter, u.a. in der Privatwirtschaft aber auch bei der Heeresstandortverwaltung
1. April 1936 Eintritt in die NSDAP
Sept. 1938 – Sept. 1944 kaufmänn. Angestellter bei der Mix & Genest AG in Berlin
Aug. 1939 – Sept. 1941 Wehrmacht und Kriegsteilnahme
Sept. 1941 – Apr. 1944 Büroangestellter beim Wehrmachts-Fürsorge- und Versorgungsamt Berlin
Apr. 1944 – Sept. 1944 Büroangestellter beim OKH, Kommando d. Freiwilligenverbände
spät. Sept. 1942 – Mrz. 1945* Referent in der Abteilung I-1 „Allgemeine politische Angelegenheiten“ des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete
März – Mai 1945 Wehrmacht
ab Dezember 1945 Betriebsarbeiter bei den Chemischen Werken Essener Steinkohle A.G., Bergkamen
22. Juni 1949 Einstufung in Kategorie V (Entlasteter) durch den Entnazifizierungs-Hauptausschuss Hamm (Westf.)

* In seinem Entnazifizierungsverfahren behauptete Döbbelin, erst im September 1944 zum RmfdBO gekommen zu sein. Dies wird durch die Nennung seines Namens in einem Fernsprecherverzeichnis des Ministeriums mit Stand 1. September 1942 widerlegt, vgl. BArch Berlin-Lichterfelde, NS 8/270. Entsprechend unzuverlässig sind auch die anderen Daten ab etwa 1939.

Quellen

BArch Berlin-Lichterfelde, R 9361-VIII KARTEI/6481034; R 9361-IX KARTEI/6500107

LA NRW Abt. Rheinland,  NW 1101-BG. 42 Nr. 73.

 

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