Wolfram Freiherr von Richthofen

Abteilungsleiter Prüfwesen im RLM

Bundesarchiv, Bild 101I-452-0985-36 / Briecke / CC-BY-SA 3.0

Lebenslauf

10. Oktober 1895 Geboren in Barzdorf (Schlesien)
22. März 1913 Eintritt in das Heer
1913 – 1917 Eskadronführer im 4. Husarenregiment
1917 – 1918 Fliegerausbildung
1918 Flugzeugführer Jagdgeschwader 1 „Richthofen“
1920 – 1923 Maschinenbaustudium an der Technischen Hochschule Hannover
10. Mai 1924 Diplomingenieur
1923 – 1927 Kommandantur Berlin
1929 Promotion Dr. Ing.
1929 – 1932 Deutsche Botschaft in Rom, Studium der italienischen Luftstreitkräfte
1933 – 1934 Referent im Luftkommandoamt im RLM
1934 – 1936 Leiter der Abteilung Prüfwesen des Technischen Amts im RLM
1936 – 1937 Stabschef der Legion Condor
1938 Kommodore des Kampfgeschwaders 257
1938 – 1939 Befehlshaber des Führungsstabs der Legion Condor
19. Juli 1940 Ernennung zum General der Flieger
1939 – 1942 Kommandierender General des VIII. Fliegerkorps
1942 – 1943 Chef der Luftflotte 4 und Befehlshaber Südost
1943 – 1944 Chef der Luftflotte 2
16. Februar 1943 Ernennung zum Generalfeldmarschall
27. Oktober 1944 Rücktritt aufgrund schwerer Erkrankung (Hirntumor)
1944 – 1945 Führungsreserve
1945 in US-amerikanischer Kriegsgefangenschaft
12. Juli 1945 Stirbt an seiner Erkrankung im Lazarett in Bad Ischl (Österreich)

Literatur

Hildebrand, Karl Friedrich: Die Generale der deutschen Luftwaffe 1935–1945. Die militärischen Werdegänge der Flieger-, Flakartillerie-, Fallschirmjäger-, Luftnachrichten- und Ingenieur-Offiziere einschließlich der Ärzte, Richter, Intendanten und Ministerialbeamten im Generalsrang, Bd. 3: Odebrecht–Zoch (= Deutschlands Generale und Admirale, Teil II: Die Generale der deutschen Luftwaffe, Bd. 3: O–Z), Osnabrück 1992.

 

Normdaten

GND: 129413232

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