Bruno Loerzer

Chef des Luftwaffenpersonalamts im RLM

Orientalische Cigaretten-Kompagnie „Rosma“ GmbH (Hrsg.): Männer im Dritten Reich, Bremen 1934.

Lebenslauf

22. Januar 1891 Geboren in Berlin
September 1911 – Juli 1914 Fahnenjunker, Kompanieoffizier und Zugführer im Infanterieregiment 112
Juli 1914 – Dezember 1918 Kriegsdienst, Flugzeugführer in verschiedenen Feldfliegerabteilungen, 44 gemeldete Luftsiege, zuletzt Hauptmann
Dezember 1918 – März 1920 Flieger beim Baltikum Freikorps
unklare Tätigkeit
1933 – 1935 Präsident des Deutschen Luftsportverbands und Reichsluftsportführer
April – Oktober 1935 Offizier zur besonderen Verfügung im RLM
1. April 1938 Ernennung zum Generalmajor
April 1938 – Januar 1939 Inspekteur der Jagdflieger (L In 3)
Februar 1939 – Februar 1943 Kommandierender General des II. Fliegerkorps
1. Januar 1940 Ernennung zum Generalleutnant
19. Juli 1940 Ernennung zum General der Flieger
16. Februar 1943 Ernennung zum Generaloberst
Februar 1943 – Dezember 1944 Chef des Luftwaffenpersonalamts im RLM
Dezember 1944 – April 1945 In der Führungsreserve des Oberkommandos der Luftwaffe
22. August 1960 Gestorben in Hamburg

 

Quellen

BArch PERS 6/47.

BArch MSG 2/11881.

BArch ZA 1/1390.

 

Literatur

Hildebrand, Karl Friedrich: Die Generale der deutschen Luftwaffe 1935­–1945. Die militärischen Werdegänge der Flieger-, Flakartillerie-, Fallschirmjäger-, Luftnachrichten- und Ingenieur-Offiziere einschließlich der Ärzte, Richter, Intendanten und Ministerialbeamten im Generalsrang, Bd. 1: Abernetty – v. Gyldenfeldt (= Deutschlands Generale und Admirale, Teil II: Die Generale der deutschen Luftwaffe, Bd. 1: A–G), Osnabrück 1990.

Klee, Ernst: Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945, Hamburg 22016.

 

Normdaten

GND: 1031431055

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